In der Voruntersuchung überprüfen wir das Knochenangebot, Nachbarzähne und die Weichgewebsverhältnisse. Die chirurgische Planung erstellen wir entsprechend der prothetischen Zielsetzung. Bei überwiesenen Patienten arbeiten wir entsprechend der Vorgaben des überweisenden Zahnarztes. Die Implantate werden ambulant unter örtlicher Betäubung, Dämmerschlafnarkose oder auf Wunsch auch unter Vollnarkose in den Kieferknochen eingesetzt. Implantationen verlaufen in der Regel schmerzfrei. Wir bevorzugen wenig invasive und schonende Operationsmethoden - ermöglicht durch die dreidimensionale Planung der Volumentomographie. Durch Navigationsschablonen wird die präoperative Planung intraoperativ so umgesetzt, dass die Implantate dort stehen, wo die Krone oder Brücke später benötigt wird. Für sensible Patienten mit Zahnbehandlungsangst bieten wir besondere therapeutische Konzepte. Detaillierte Informationen zu diesen finden Sie unter dem Navigationsbegriff Zahnbehandlungsangst.

Der Körper nimmt die Implantate wie eigenes Gewebe an. Allergische Reaktionen sind nicht bekannt. Während einer individuell festgelegten Einheilzeit verwächst der Knochen fest mit dem Implantat. Es bildet sich ein stabiles Fundament für die neuen Zähne. Der Fachbegriff für die Verbindung zwischen Implantat und Knochen nennt sich Osseointegration. Nach der Einheilung werden die neuen Zähne – Kronen, Brücken oder ganze Zahnreihen - auf den Implantaten befestigt. Die Implantate übernehmen die Aufgabe der natürlichen Zahnwurzeln. Wie diese leiten sie die beim Kauen entstehenden Kräfte gleichmäßig in den Kieferknochen. Der Knochen wird gesund belastet und bleibt vital.

Bei guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollen können Implantate ein Leben lang halten.

Zahnklinik Bochum / Therapiezentrum Zahnbehandlungsangst · Prof. Dr. Peter Jöhren · Bergstraße 26 · 44791 Bochum